Infoobjekte verstehen und nutzen
Infoobjekte sind die richtige Wahl, wenn nicht das Objekt selbst im Mittelpunkt steht, sondern sein Umfeld. Sie helfen dir dabei, Personen, Orte, Auktionskataloge, Ausstellungen oder Literaturquellen sauber zu erfassen und an den passenden Stellen wiederzuverwenden.
Was ist ein Infoobjekt?
Ein Sammlerobjekt steht für ein konkretes Stück in deiner Sammlung. Das kann zum Beispiel ein Gemälde, eine Münze, ein Fossil oder ein anderes Sammlerstück sein, das du direkt beschreiben, zeigen und verwalten willst.
Ein Infoobjekt dagegen beschreibt das, was ein Sammlerobjekt einordnet. Es trägt also nicht selbst den Charakter des eigentlichen Stücks, sondern liefert die Informationen darum herum. Genau deshalb tauchen Infoobjekte oft dann auf, wenn du Zusammenhänge, Herkunft oder Quellen festhalten möchtest.
Typische Beispiele sind:
- Ein Auktionskatalog, in dem das Stück versteigert wurde
- Eine Person, die das Objekt besessen hat
- Ein Ort, an dem das Objekt ausgestellt war
- Ein Zeitungsartikel über das Objekt
Wenn du dir die beiden Typen nebeneinander anschaust, ist der Unterschied schnell klar: Das Sammlerobjekt ist das konkrete Sammlungsstück, das Infoobjekt ist das Wissen, das dieses Stück verständlicher macht.
Infoobjekte anlegen und pflegen
Infoobjekte legst du dann an, wenn du einen wiederkehrenden Bezugspunkt brauchst. Das ist praktisch, sobald dieselbe Person, derselbe Ort oder dieselbe Quelle in mehreren Zusammenhängen vorkommt. Statt die Information immer wieder neu zu schreiben, pflegst du sie einmal sauber aus und verknüpfst sie anschließend mit den passenden Sammlerobjekten.
Beim Anlegen wählst du eine passende Vorlage aus, vergibst einen klaren Titel und ergänzt die Angaben, die für diesen Kontext wichtig sind. So bleibt ein Infoobjekt übersichtlich und kann trotzdem sehr unterschiedlich eingesetzt werden.
Verknüpfungen zwischen Objekten
Sowohl Sammlerobjekte als auch Infoobjekte können auf Infoobjekte verweisen. Das ist besonders nützlich, wenn du ein und dieselbe Quelle an mehreren Stellen einsetzen willst. Ein Sammlerobjekt kann zum Beispiel auf einen Auktionskatalog, einen Standort oder eine Person verweisen. Umgekehrt kann auch ein Infoobjekt in einem größeren Zusammenhang auftauchen, wenn es für mehrere Objekte relevant ist.
So entstehen nachvollziehbare Beziehungen, ohne dass du Informationen mehrfach anlegen musst. Du hältst den Zusammenhang an einer Stelle fest und nutzt ihn dann überall dort, wo er gebraucht wird.
Die Ansicht zu einem Infoobjekt
Jedes Infoobjekt hat eine eigene Ansicht, in der du sofort sehen kannst, welche Objekte darauf verweisen. Das ist hilfreich, wenn du die Rolle eines Infoobjekts prüfen möchtest oder wissen willst, an welchen Stellen es im Bestand bereits verwendet wird. So erkennst du schnell, ob ein Katalog, eine Person oder ein Ort bereits in mehreren Sammlerobjekten oder weiteren Infoobjekten auftaucht.
Wann sich Infoobjekte besonders lohnen
Infoobjekte sind vor allem dann stark, wenn dir Wiederverwendung und Klarheit wichtig sind. Sie helfen dir, Quellen, Orte und Personen konsistent zu halten und Zusammenhänge an einer Stelle sichtbar zu machen.
- In der Provenienz, wenn Personen, Stationen und Nachweise sauber verbunden sein sollen
- Bei Quellen und Literatur, wenn dieselbe Referenz mehrfach gebraucht wird
- Für Orte und Institutionen, wenn du einheitliche Bezeichnungen über viele Objekte hinweg behalten willst
So bleiben deine Sammlerobjekte fokussiert auf das eigentliche Stück, während Infoobjekte den Hintergrund liefern, der das Stück verständlich macht.